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Was mich bewegt, mir durch Kopf und Magen geht

 Männer und Ernährung – irgendwo zwischen Kaffee, Stress und „ich ess und später“

Männer und Ernährung – irgendwo zwischen Kaffee, Stress und „ich ess und später“

Mittwoch, 10 Juni 2026

Viele Männer behandeln ihren Körper wie ein Auto: Solange er fährt, wird einfach weitergemacht. Erst wenn die Warnlampen angehen – Müdigkeit, Bauchansatz, schlechter Schlaf – wird interessant, was eigentlich „unter der Haube“ läuft.

Zweiter Kaffee, dritte Besprechung, schnelles Sandwich - oder umgekehrt?

Viele Männer kennen diesen Alltag wahrscheinlich besser, als sie zugeben würden: Der Wecker klingelt, der Tag startet direkt mit To-do’s. Schnell duschen, Kaffee trinken, los zur Arbeit. Frühstück? Oft keine Zeit oder einfach nur schnell etwas auf die Hand. Danach Sitzungen, Termine, Telefonate, Verantwortung, Stress. Mittags gibt es irgendetwas Schnelles – ein Sandwich, etwas vom Take-away oder man isst einfach das, was gerade verfügbar ist. Und irgendwann am Nachmittag kommt es: das bekannte Tief. Die Konzentration lässt nach, man wird müde, greift nochmal zum Kaffee oder snackt irgendetwas Süsses, um wieder Energie zu bekommen. Abends ist der Hunger dann riesig. Man isst schnell, oft zu viel und landet danach erschöpft auf dem Sofa.

Viele Männer funktionieren jahrelang genau so. Nicht unbedingt, weil es ihnen egal ist – sondern weil Ernährung im Alltag oft einfach „nebenbei“ läuft. Ich erlebe oft, dass Männer erst dann beginnen, sich mit Ernährung auseinanderzusetzen, wenn der Körper irgendwann nicht mehr ganz so mitmacht wie früher. Wenn die Energie fehlt. Wenn der Bauch plötzlich hartnäckig bleibt. Wenn der Schlaf schlechter wird oder man merkt, dass man sich nicht mehr wirklich wohlfühlt. Dabei braucht es oft gar keine extremen Veränderungen. Nicht plötzlich nur noch Salat. Keine komplizierten Ernährungspläne. Keine Verbote. Oft machen bereits einfache Dinge einen grossen Unterschied: regelmässiger essen, mehr trinken, mehr Proteine und frische Lebensmittel integrieren oder das ständige „irgendetwas zwischendurch“ reduzieren. Denn viele merken gar nicht, wie stark Ernährung den Alltag beeinflusst – die Energie, die Konzentration, die Leistungsfähigkeit und sogar die Stimmung. Und vielleicht geht es am Ende auch gar nicht darum, alles perfekt zu machen. Sondern darum, den eigenen Körper wieder etwas bewusster wahrzunehmen und ihm im stressigen Alltag wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

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